Der 15. Salzburger Jazz-Herbst steht ganz unter dem Motto "The DIVAs".
Vier Grammies, wiederholt vom „Downbeat“-Kritikerpoll zur „Jazzsängerin des Jahres“ gekürt, durch Coverstories in den führenden Magazinen wie „Jazz Times“ publizistisch geadelt und vom Publikum rund um den Erdball stürmisch gefeiert - all das zeichnet die Jazzdiva Dianne Reeves aus.
Jessye Norman studierte an der Howard University Musik und gewann 1968 den ersten Preis beim Internationalen Musikwettbewerb der ARD in München. Ein Jahr später debütierte sie an der Deutschen Oper Berlin in der Rolle der Elisabeth in Richard Wagner’s „Tannhäuser“. Von nun an gastierte sie an den bedeutendsten Opernhäusern und wurde zu einer der größten Klassik-Sängerinnen. Nach Salzburg kommt sie mit einer hochkarätigen Jazzband, Kompositionen von Monk sowie Ellington, Spirituals und Songs, die Ella Fitzgerald, Lena Horne sowie Odetta berühmt gemacht haben.
Ron Carter ist der perfekte Jazzbassist schlechthin. Er hat Jazzgeschichte geschrieben und sich stets weiterentwickelt. Sein einzigartiges Spiel ist auf rund 3.000 Alben zu hören, etwa 50 davon nahm er als Leader auf. 1963 wurde Ron Carter Mitglied des Miles Davis Quintet. Mit Miles entstanden u.a. die Alben “Seven Steps To Heaven“, “My Funny Valentine“ und “Miles Smiles“.
Zuletzt gastierte er 2008 beim 13. Salzburger Jazz-Herbst mit seinem Trio, in diesem Jahr spielt der wichtigste Jazzpianist seiner Generation ein Soloprogramm.zu seinen Solo- und Trioprojekten hat Mehldau sowohl mit einer Vielzahl von Jazzgrößen wie Joshua Redman, Pat Metheny, Charlie Haden und Lee Konitz zusammengearbeitet als auch auf Aufnahmen als Sideman von Michael Brecker, Wayne Shorter, John Scofield und Charles Lloyd mitgewirkt.
Die Tochter des 1995 verstorbenen Filmregisseurs Gilbert Moses und der Jazzdiva Dee Dee Bridgewater ist Sängerin, Autorin, Produzentin und TV-Moderatorin in einer Person. Sowohl die Stimme als auch die Ausstrahlung als Jazzperformerin hat China Moses von ihrer Mutter geerbt. Wenn sie den Blues singt, bringt sie ihn in Eigenkompositionen wie der Hommage “Dinah’s Blues“ ebenso wie in ihrer Interpretation von “Fat Daddy“ zum Glühen. Publikum und Kritiker sind von ihren Live-Auftritten begeistert.