Porträtkonzert Verunelli 1 - Strana armonia d’amore - Salzburger Festspiele 2026

11.08.26

Mozarteum, Großer Saal - Schwarzstraße 28, Salzburg

Salzburger Festspiele 2026

Ein Programm, das Alte Musik und Moderne kunstvoll verbindet und die expressiven Klangwelten von Renaissance, Frühbarock und zeitgenössischer Avantgarde gegenüberstellt.

Di, 11. August19:00 Uhr
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© Andrew Phelps © Andrew Phelps

Strana armonia d’amore

Porträt Francesca Verunelli

 

Das Programm eröffnet mit Giovanni Maria Trabacis Toccata di durezze e ligature und führt weiter zu zwei eindrucksvollen Madrigalen von Sigismondo d’India: Strana armonia d’amore und In ciò sol differenti. Von Hettore Della Marra erklingt Misero che farò, gefolgt von Michelangelo Rossis ausdrucksstarkem Per non mi dir ch’io moia.

Anschließend stehen Werke von Scipione Lacorcia auf dem Programm: Ahi, tu piangi, mia vita! und Mirami il volto pur. Carlo Gesualdo ist mit mehreren Stücken vertreten, darunter Io pur respiro, S’io non miro non moro und das bewegende Moro, lasso, al mio duolo.

Cipriano de Rores Calami sonum ferentes erscheint sowohl in einer instrumentalen Fassung als auch in der vokalen Version. Ein zeitgenössischer Akzent folgt mit Francesca Verunellis VicentinoOo I—V. Von Nicola Vicentino erklingen Musica prisca caput und Madonna, il poco dolce.

Das Programm umfasst außerdem Pomponio Nennas La mia doglia s’avanza in einer instrumentalen Fassung sowie Ecco, o mia dolce pena. Luzzasco Luzzaschi steuert Quivi sospiri bei, und Michelangelo Rossi ist erneut mit O miseria d’amante und Moribondo mio pianto vertreten.

Interpretiert wird dieses vielfältige Programm von Les Cris de Paris unter der Leitung von Geoffroy Jourdain.